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Category Management

Das Category Management entwickelte man in den 1990er Jahren. Ähnlich wie bei der Efficient Consumer Response geht es auch hier um eine intensivere Zusammenarbeit von Industrie und Handel und eine Abstimmung der Prozesse auf die Wünsche des Kunden. Insbesondere bemüht man sich aber bei dem Category Management um die Steuerung von Sortiment und Warenwirtschaft.


Die Zuordnung der Produkte zu Warengruppen geschieht dabei aus der Perspektive des Kunden. Vor dem Einsatz des Category Management wurden die Warengruppen in der Regel nach anbieterbezogenen Kriterien gebildet. Einige wenige Unternehmen haben dieses Prinzip schon vor der Entwicklung des Category Managements befolgt. Wichtig ist jedoch in jedem Fall, dass sich bei der Bildung der Categories die Warengruppen hinsichtlich der Kundenbedürfnisse deutlich voneinander unterscheiden.

Am Anfang des Category Management-Prozesses stehen die Analyse der Warengruppen, zum Beispiel hinsichtlich der Werbung oder des Preisniveaus, und die Analyse des Kundenpotenzials. Hierbei wird insbesondere das Kaufverhalten des Kunden untersucht. Anhand der Analyse kann die Planung hinsichtlich einer Preis-, Platzierungs- oder Sortimentsänderung erfolgen. Nach der Umsetzung des Planes steht die Bewertung des Prozesses an.

Category Management

Category Management ©iStockphoto/Sergey Ilin

Vorteilhaft ist das Category Management für Unternehmen, weil sich dadurch der Umsatz steigern lässt, die Orientierung an den Wünschen der Kunden stärker ist und sich somit die Kundenzufriedenheit erhöht. Außerdem kommt es zu einer Kooperation zwischen Hersteller und Handel.


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