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Gewerbliche Importe

Die Tatsache, dass sich Deutschland im Hinblick auf Importgeschäfte in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt hat und sich darüber hinaus gar an die Spitze des Weltmarktes katapultieren konnte, macht das Genre insbesondere auch für Unternehmen überaus lukrativ. Dennoch können sich aufgrund der komplizierten Bestimmungen eine Reihe bürokratischer Hürden ergeben, die zu bewältigen es viele Unternehmen zumeist sehr viel Zeit und noch mehr Geld kosten kann. Die Einfuhr von Erdöl, Erdgas, Fahrzeugen sowie anderen technischen Erzeugnissen, der Import von Bergbauprodukten und anderen Rohstoffen, Maschinen, Metallen oder Einrichtungsgegenständen aller Art kann zum Teil mit einem erheblichen Aufwand verbunden sein.

Allgemein gilt im Zusammenhang mit der jeweils erforderlichen Zollanmeldung für die Einfuhr von Gütern nach Deutschland, dass für diese Einfuhranmeldung ein sogenanntes Einheitsdokument vorliegen muss. Für den Fall, dass der Wert des importierten Gutes 10.000 Euro übersteigt, ist natürlich die Vorlage einer Handelsrechnung des Herstellerunternehmens bzw. des ausländischen Lieferanten sowie darüber hinaus eine Zollwertanmeldung unerlässlich. Um bestimmten Industrieprodukten aus dem Ausland den Zugang zum allgemeinen EU-Markt zu vereinfachen bzw. um den gegenseitigen Austausch der Waren möglichst einfach zu gestalten, erhalten viele Entwicklungsländer Zollpräferenzen. Daher gehören Präferenznachweise sowie entsprechende Überwachungsdokumente zum gewerblichen Importgeschäft in jedem Fall dazu.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei gewerblichen Importen – insbesondere bei gefährlichen Gütern – ist, dass internationale Einfuhrbescheinigungen vorzulegen sind. Diese sogenannten Wareneingangsbescheinigungen sind nicht nur bei der Einfuhr von Computern oder anderen hochwertigen Maschinen, sondern auch bei Waffen und Munitionslieferungen unerlässlich. Das Procedere trägt dazu bei, dass Warenlieferungen nach Deutschland weitaus einfacher nachvollziehbar sind. Liegt eine solche Einfuhrbescheinigung hingegen nicht vor, so besteht die Gefahr, dass die Ausfuhrgenehmigung seitens der Behörden des exportierenden Landes nicht ausgestellt wird. Das Hauptaugenmerk bezüglich der effizienten Einfuhrüberwachung von Gütern liegt aktuell auf Stahlprodukten, welche aus verschiedenen Drittländern (sprich: Staaten, die nicht der EU angehören) eingeführt werden sollen. Diesbezügliche weitere Informationen sind natürlich auch auf der Internetpräsenz der Zollbehörden einzusehen.

Import

Import ©iStockphoto/Panatfoto

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