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Seekaskoversicherungen

Seekaskoversicherungen gehören zu den ältesten Transportversicherungen. Ihre Ursprünge finden sich bereits im Mittelalter, als der Hanse eine große Bedeutung zukam. Der Handel mit Waren über den Seeweg blühte, dennoch war das Risiko, dem die Schiffe u.a. durch Wind und Wetter ausgesetzt waren, sehr hoch. Nicht selten kam es vor, dass eines seine wertvolle Fracht durch ein Kentern im Sturm verlor. Deshalb kam man auf die Idee, die Schiffe zu versichern. So wurde das finanzielle Risiko auf mehrere Schultern verteilt.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Seekaskoversicherung immer weiter entwickelt und an die jeweiligen aktuellen Bedingungen angepasst. Heute ist sie für viele Unternehmen, die den Warentransport über das Wasser organisieren, von großer finanzieller Bedeutung.

Container Schiff

Container Schiff ©iStockphoto/tcly

Die Dauer der Seekaskoversicherung wird im Vertrag schriftlich fixiert, je nachdem, für welchen Zeitraum sie gilt, kann sie unter Umständen auch auslaufen, wenn sich das Schiff noch auf hoher See befindet. Festgehalten wird auch im Vertrag in welchen Gewässern sich ein Schiff bewegt. Häufig werden dabei Gebiete ausgeschlossen, die besonders gefährlich sind – so z. B. Fahrten jenseits des 70. Grades nördlicher Breite oder jenseits des 50. Grades südlicher Breite. Muss ein Schiff dennoch zum Beispiel Murmansk oder die Falklandinseln anfahren, so wird eine Ausnahmeregelung getroffen. Manchmal kommt es auch vor, dass ein Schiff längere Zeit vor Anker liegt. Hier gewährt die Versicherung die jeweils vereinbarten Prämienrückgaben auf den Bruttoprämiensatz.

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