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Reichweite der RFID-Chips

Da sich RFID-Systeme auf der Basis unterschiedlicher Methoden und Bauweisen betreiben lassen ist es selbstverständlich, dass diese Unterschiede auch Auswirkungen auf die Sendeleistung und damit die Reichweite der einzelnen Modelle haben.


Neben der Wahl des Verfahrens zur Übertragung der Daten spielt auch die Länge der Sende-Antenne des Transponders sowie die Form der Energieversorgung eine wichtige Rolle. Im Wesentlichen lassen sich von diesem Standpunkt aus RFID-Systeme in zwei unterschiedliche Gruppen einteilen. Auf der einen Seite stehen Transponder, die über eine eigene Stromversorgung verfügen und eine weitaus höhere Sendeleistung als passive Modelle erreichen. Um die Lebensdauer zu erhöhen, befinden sich die Chips im Allgemeinen im einen Ruhezustand und werden erst durch ein bestimmtes Signal aktiviert.

Passive Transponder erhalten die nötige Energie dagegen durch das Lesegerät. Dieses baut ein magnetisches Feld auf, welches dazu führt, dass mit Hilfe der in den RFID-Chip integrierten Spule elektrischen Strom induziert wird. Physikalische Grundlage dieses Vorgangs sind die maxwellschen Gesetze, die sich auf die Vorgänge um stromdurchflossene Leiter und Magnetfelder beziehen. Laut dieser Lehrsätze bildet sich um jeden stromdurchflossenen Leiter ein magnetisches Feld und durch jedes sich ändernde Magnetfeld wird eine Spannung induziert. Diese dient dem Transponder letzten Endes als Energiequelle und ermöglicht eine Übertragung der auf dem Chip gespeicherten Informationen.

RFID Chips

RFID Chips ©iStockphoto/Mitar Holod

Die Reichweite der passiven RFID-Chips richtet sich unter anderem nach der Stärke des angelegten Magnetfeldes und steht mit der Leistung des Lesegerätes somit in einem direkten Zusammenhang. Ein weiterer wichtiger Einflussfaktor auf die Reichweite ist die Frequenz, mit welcher die Transponder senden. Niedrige Frequenzen im Kilohertz-Bereich haben auch eine geringe Reichweite zur Folge und das Ansteigen der Sendefrequenz wirkt sich positiv auf die Reichweite der RFID-Chips aus. Allerdings kehrt sich dieser Effekt im UHF-Band wieder um, die Leistung der Transponder beginnt zu sinken.


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